Mein Thema ist die Kreativität des Menschen und die Frage, was bleibt am Ende.
Ich glaube, wir sind geschaffen worden, um kreativ zu sein – egal in welcher Richtung.
Aus Marmormehl und Acryl schaffe ich Bilder, oft mit Erdtönen und Gold- oder Bronzepigmenten – und auf einmal existiert etwas, das vorher so nicht da war.
Was mich dabei ebenso fasziniert: die Frage, was bleibt – im kreativen Prozess und im Leben.
Flächen entstehen, werden überarbeitet, bleiben stehen oder verschwinden wieder. Am Ende bleibt, was standgehalten hat – nach allem, was ich wieder übermalt und verworfen habe.
Kunst ist für mich die Suche nach den vielfältigen Facetten meiner eigenen inneren Sprache, die schon vor über 20 Jahren durch die Arbeit mit Öl begonnen hat, aber erst durch den Wechsel zur abstrakten Acryl-Malerei zu meiner Sprache geworden ist.
Mich treibt der Weg an: das langsame Entwickeln, das Aushalten von Unsicherheiten und Zweifeln und die Suche nach dem, was bleibt.