In »Karibik« entfaltet Hagen Wieland ein freies Spiel aus Farbe, Form und Fläche. Dröhnende Farbakkorde und feine grafische Splitter bestimmen den Rhythmus der Fläche. Struktur und Auflösung greifen unmerklich ineinander. Leuchtende Partien setzen sich gegen tiefe Grundtöne ab. Das Bild entfaltet seine Wirkung erst im ruhigen Betrachten. Impuls und Innehalten wechseln in einem natürlichen Atem. Ein Werk mit sofortiger, körperlicher Präsenz.
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