In diesem Werk arbeitete ich zwischen Erdung und Entrückung – mit einem verborgenen Wesen im Zentrum.
Dualität und Dynamik Das Bild entfaltet sich wie ein Dialog zwischen zwei Welten. Die Komposition ist vertikal geteilt – nicht nur durch Linie, sondern durch Stimmung.
Dunkle, erdige Töne durchzogen von kantigen, fast geologischen Linien. Es erinnert an Wurzelwerk, Gestein, Schattenräume – vielleicht sogar an die Struktur eines Gedankens, der sich tief in die Leinwand gräbt. Die Textur ist rau, sedimentär, wie ein archäologisches Echo aus Natur und Erinnerung.
Aber auch helle, fließende Farben mit geschwungenen, fast musikalischen Bewegungen. Hier spürt man Luft, Licht, kosmische Energie. Es wirkt wie ein Aufstieg, ein Traum, ein Impuls, der sich aus dem Dunkel erhebt und in Farbe tanzt.
Zwischen diesen Polen liegt das verborgene Schwein – Porcus Absconditus
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