Von links drängen Rot, Pink und Orange mit beinahe ungebremster Kraft ins Bild. Die Farben wirken wie eine Welle, ein Aufbruch oder vielleicht wie etwas, das sich seinen Weg freikämpfen muss. Ihnen gegenüber öffnet sich eine helle Weite – still, leicht und voller Möglichkeiten.
Feine, suchende Linien ziehen sich durch beide Welten. Sie verbinden das Intensive mit dem Leisen, das Bekannte mit dem noch Unbestimmten. Wo endet das Chaos, wo beginnt die Freiheit? Ist die offene Fläche eine Leere – oder endlich Raum zum Atmen?
Das Bild gibt keine eindeutige Antwort. Es verändert sich mit dem Blick des Betrachters und erinnert daran, dass nicht allein das Sichtbare unsere Wirklichkeit bestimmt, sondern auch der Ort, von dem aus wir darauf schauen.
Interested in this work?
Not a purchase in the usual sense – your enquiry goes directly by e-mail to the gallery, including work number 884.